Die ersten einsatzfähigen ASP-Suchhunde im Kanton Aargau!

Mit dem durch das Amt für Jagd und in Zusammenarbeit mit dem Veterinärdienst (Kanton Aargau) durchgeführten Einsatztest endete letzten Freitag die Ausbildung unserer ASP-Kadaversuchhunde. Es war eine super Erfahrung, erstmals extern geprüft zu werden. Die Zusammenarbeit war sehr angenehm und entspannt. So wurde die Prüfungsordnung im gemeinsamen Austausch erstellt und hinsichtlich der bevorstehenden Einsatzszenarien optimiert. Die Hunde mussten am Test 2x 10 ha Wald systematisch absuchen (Zeitlimit 1.5h pro Sektor, die Teams benötigten im Schnitt 1h). Die Prüfung wurde doppelblind durchgeführt (keine der anwesenden Personen wusste, wo die Kadaver versteckt waren - auch nicht die Begutachter!). Die Prüflinge wussten ausserdem nicht, wie viele Kadaver in den Sektoren ausgelegt waren, sondern hatten nur Angaben zu Minimum (0) und Maximum (3). Die Hunde mussten selbständig anzeigen - was sie auch taten, teils in einer Distanz von 90 Metern vom Hundeführer entfernt. Von den 5 Teams, welche im Sommer die Ausbildung gestartet hatten, haben 3 unsere internen Kriterien erreicht und durften am Einsatztest starten. Wir sind sehr zufrieden mit den Leistungen der Teams und alle 3 konnten den Einsatztest bestehen. Die ASP-Suchhunde-Teams von Artenspürhunde Schweiz stehen nun bereit, um im Ernstfall (Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in der Schweiz oder angrenzenden Gebieten) pro Einsatztag 80 - 100 ha (je nach Bewuchs und Witterung) Wald nach Wildschweinkadavern abzusuchen. Hoffen wir, dass sie nie zum Einsatz kommen müssen!






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