WARUM HUNDE?

Sie finden Ziele, die der Mensch nicht sehen oder detektieren kann:

TIERE, DIE UNTERIRDISCH ODER IM WASSER LEBEN

z.B. Rolland et al 2006, Quaife 2018, Duggan et al 2011

EXTREM KRYPTISCHE TIERE ODER SPUREN

z.B. Chambers et al 2015, Waters et al 2011, Karp 2020

PFLANZEN, BEVOR SIE DEN BODEN DURCHBRECHEN

z.B. Hanigan & Smith 2014, Goodwin et al 2017, Hurt et al 2014

Die Resultate, die sie liefern, sind:

UNVERZERRT
/ UNVOREINGENOMMEN

Hunde können einen Erkenntnisgewinn bringen, da Hunde ihrer Nase und nicht dem biologischen Fachbuch (Erwartungshaltung) folgen. Für sie zählt nur, wo der Geruch herkommt.

UNMITTELBAR
&
PRÄZIS

Professionell ausgebildete Hunde zeigen nur den trainierten Zielgeruch an, was eine Verifizierung mittels DNA erübrigt. So können innert kurzer Zeit präzise Daten gewonnen werden.

Hunde sind im Vergleich zu herkömmlichen Suchmethoden

im Detektieren von Präsenz/Absenz und relativer Abundanz von Wildtieren und Pflanzen da sie

...

EFFIZIENTER
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...SCHNELLER SIND
...GRÖSSERE FLÄCHEN ABDECKEN
...HINWEISE BEI KLEINERER DICHTE NOCH DETEKTIEREN KÖNNEN

Dies kann bewirken, dass Studienflächen vergrössert werden können, über die normale Such-Saison hinaus gesucht werden kann und zudem die Studien-Kosten gesenkt werden können!

DIE UNENDLICHE TRAINIERBARKEIT VON HUNDEN ERLAUBT EINEN UNGEMEIN DIVERSEN EINSATZ, DARUM IST DIE FRAGE NICHT, WAS KÖNNEN HUNDE LEISTEN, SONDERN WAS KÖNNEN SIE NICHT?

KÖNNEN ARTENSPÜRHUNDE ÜBERALL BEDENKENLOS EINGESETZT WERDEN?
3R
STRATEGIE
REDUCE REFINE REPLACE

Artenspürhunde können einen wichtigen Beitrag zur 3R-Strategie leisten, indem sie nicht die Tiere selbst suchen, sondern deren Hinterlassenschaften und so ein nicht-invasives Sammeln von Daten ermöglichen. Zudem können durch sie invasive Methoden, wie z.B. das Fangen von Individuen und deren Ausstattung mit Peilgeräten um z.B. deren Quartiere/Aufenthaltsorte zu finden, ersetzt werden.

Hunde bringen Störung in ein Gebiet, obwohl durch die kürzere Suchdauer die Dauer dieser Störung gegenüber anderen Methoden verkürzt werden kann.

 

Bei Beginn eines jeden Projekts, welches beabsichtigt, Artenspürhunde einzusetzen, muss eine sorgfältige

GÜTERABWÄGUNG

durchgeführt werden!

Die Einsätze müssen entsprechend angepasst und es müssen die erforderlichen Bewilligungen eingeholt werden.

 

Training und Einsatz bringen Störung; Artenspürhunde sollen deshalb nur da ausgebildet und eingesetzt werden, wo es nötig und sinnvoll ist! Artenspürhunde sind nicht immer DIE Methodenwahl für jede Zielart oder jedes Projekt. Um dies abzuklären, sind deshalb oft Studien notwendig.

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Um den Einsatz zu gerechtfertigen, müssen die Ausbildung und der Einsatz der Hunde von höchster Qualität sein.

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Da auch Training Störung bringt, bilden wir keine Hunde auf Vorrat aus (am Zielgeruch), sondern erst, wenn ein konkreter Bedarf besteht.

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Artenspürhundearbeit ist keine Hundebeschäftigung, sondern die Professionalität steht im
Vordergrund. Dazu gehört unter anderem biologisches Grundlagenwissen der Hundeführer und dass die Koordination und Planung der Projekte durch biologische Fachkräfte durchgeführt wird.

LEITLINIEN