

HERMELIN & MAUSWIESEL
Mustela erminea & Mustela nivalis
VORKOMMENS-ABKLÄRUNGEN
Sie möchten wissen, ob Ihr Biodiversitätsförderprogramm erfolgreich ist?
Ob die errichteten Ast- und Steinhaufen bewohnt sind?
WIR NEHMEN DIE SPUR AUF!
Unsere Spürhunde sind in der Lage Hermelin- und Mauswiesellosung zu finden und somit den Beweis einer Besiedlung zu liefern. Spürhunde sind eine effiziente und nicht-invasive Methode für Monitorings, Erfolgskontrollen und Forschungsprojekte.
Folgende Institutionen vertrauen bereits auf unsere Spürhunde:



FORSCHUNG
Steinhaufen fördern Hermeline
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Spürhunde
machen ihren Erfolg messbar!
Forschende der Universität Bern (Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie) untersuchen die Qualität und Wirksamkeit von Kleinstrukturen wie Stein- und Asthaufen, die in der Landwirtschaft zur Förderung der Biodiversität errichtet werden. Im Fokus stehen dabei zwei schwer nachweisbare Zielarten, das Hermelin (Mustela erminea) und das Mauswiesel (Mustela nivalis).
Um diese kryptischen kleinen Raubtiere zuverlässig zu erfassen, wurden Anfang 2022 vier Artenspürhunde auf deren Losung trainiert. Bereits in der ersten Feldsaison erwiesen sich die Hunde als äusserst erfolgreich: Sie fanden 46 genetisch bestätigte Hermelinlosungen, zeigten eine hohe Spezifität gegenüber Nicht-Zielarten wie Fuchs oder Marder und waren sogar in der Lage, tief versteckte Losungen innerhalb von Ast- und Steinhaufen anzuzeigen. Insgesamt wurden zudem 25 Proben genetisch analysiert, bei denen die Hunde kein Anzeigeverhalten zeigten – keine davon stammte von Hermelin oder Mauswiesel!
2026 veröffentlichte die Universität Bern die zweite Studie innerhalb dieses Projekts. Basierend auf Daten, die durch eine Kombination aus Kamerafallen und Artenspürhunden erhoben wurden, konnte gezeigt werden, dass einfache Biodiversitätsmassnahmen wie Ast- und Steinhaufen die Präsenz von Hermelinen in landwirtschaftlichen Gebieten der Schweiz deutlich erhöhen können – insbesondere, wenn sie fachlich geplant und regional koordiniert umgesetzt werden. In 14 Regionen im Schweizer Mittelland wurden in Gebieten mit Fördermassnahmen 2,5-mal mehr Hermeline nachgewiesen als in vergleichbaren Regionen ohne koordinierte Biodiversitätsförderprojekte. Besonders grössere Steinhaufen mit geeigneten Hohlräumen erwiesen sich als wichtige Rückzugs- und Jagdorte.
Zitat aus der Studie: “Scat-detection dogs proved to be remarkably effective for sampling small mustelids in Switzerland. The deployment of dogs enabled the detection of small mustelid presence across the sampled plots to a degree that would not have been possible without their assistance.”
Die Studie zeigt deutlich, dass der Einsatz von Artenspürhunden eine zentrale Rolle beim zuverlässigen Monitoring schwer nachweisbarer Arten spielt und neue Möglichkeiten für evidenzbasierte Naturschutzmassnahmen eröffnet.
Link zur Medienmitteilung der Universität Bern
Folgende wissenschaftliche Publikationen wurden im Zusammenhang mit unseren Wiesellosungs-Spürhunden bereits veröffentlicht:
Jachowski DS, Bergeson SM, Cotey SR, Croose E, Hofmeester TR, MacPherson J, Wright P, Calderón-Acevedo CA, Carter SP, Dürst AC, Egloff GB, Hamed MK, Hapeman P, Harris SN, Hassler K, Humbert J, Karp D, Kays R, Mausbach J, Morin DJ, Mos J, Allué SS, Smith L, Twining JP, Williamson CR, Zub K (2024) Non-invasive methods for monitoring weasels: emerging technologies and priorities for future research. Mammal Review. https://doi.org/10.1111/mam.12344
Egloff GB, Schenker L, Riverendo S, Dürst AC, Heckel G, Karp D & Humbert J-Y (2025) The role of small structures for stoats in agricultural landscapes. Journal for Nature Conservation. https://doi.org/10.1016/j.jnc.2025.126865
Dürst, A. C., Egloff, G. B., Schenker, L., Arlettaz R., & Humbert, J.-Y. (2026). Regional biodiversity conservation projects enhance stoat populations in agricultural landscapes. Global Ecology and Conservation, https://doi.org/10.1016/j.gecco.2026.e04082

























