FLEDERMAUS
Baumquartiere

Alle Fledermausarten und deren Rückzugsorte sind geschützt. Um die eher invasiven Monitoring-Methoden in der Fledermausforschung (z.B. Telemetrie) durch weniger invasive und effizientere Methoden zu ergänzen und zum Teil sogar zu ersetzen, arbeiten wir mit der Stiftung Fledermausschutz Schweiz und der Universität Freiburg im Breisgau zusammen. Zunächst wurde bestimmt, wie effizient Hunde auf vorgegebenen Plots angebrachten Fledermauskot in 4 m Höhe entdecken. Nun planen wir eine  Studie zur Validierung des Fledermaus-Quartiernachweis'/-monitorings durch Hunde. Dieses Wissen kann darauffolgend für die Kartierung und in der Forschung angewandt werden. Desweiteren kann diese Methode auch vor Gebäudesanierungen oder Baumfällungen eingesetzt werden, um gegebenfalls die geschützten Tiere aufzuspüren und umzusiedeln.

Bisher decken wir folgende Arten ab: grosser und kleiner Abendsegler, Bechsteinfledermaus, Wasserfledermaus, Mopsfledermaus, Fransenfledermaus, Nordfledermaus, Bartfledermaus, kleines Mausohr, graues Langohr, braunes Langohr. Bei dem ausgebildeten Hund handelt es sich um einen Generalisten, d.h. er zeigt diese Arten nicht artspezifisch an. Die Artbestimmung muss somit,  falls nötig, mit anderen bestehenden Methoden vorgenommen werden. Es werden besetzte und grosse verlassene Quartiere angezeigt. Dies ist von immensem Vorteil, wenn es um die “Unter Schutzstellung” von Quartierbäumen geht.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbildliche Offerte!