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Steinhaufen fördern Hermeline – Spürhunde machen ihren Erfolg messbar!

Aktualisiert: 19. Feb.



Forschende der Universität Bern zeigen, dass einfache Biodiversitätsmassnahmen wie Ast- und Steinhaufen die Präsenz von Hermelinen in landwirtschaftlichen Gebieten der Schweiz deutlich erhöhen können – insbesondere, wenn sie fachlich geplant und regional koordiniert umgesetzt werden.


Um die schwer nachweisbaren kleinen Raubtiere zuverlässig zu erfassen, kombinierte das Forschungsteam Kamerafallen mit speziell ausgebildeten Artenspürhunden. Die Hunde wurden darauf trainiert, Kot von Hermelinen und Mauswieseln aufzuspüren und ermöglichten so eine präzise Erfassung der Tierpräsenz über grosse Flächen.


Zitat aus der Studie: “Scat-detection dogs proved to be remarkably effective for sampling small mustelids in Switzerland. The deployment of dogs enabled the detection of small mustelid presence across the sampled plots to a degree that would not have been possible without their assistance.”


In 14 Regionen im Schweizer Mittelland wurden in Gebieten mit Fördermassnahmen 2,5-mal mehr Hermeline nachgewiesen als in vergleichbaren Regionen ohne koordinierte Biodiversitätsförderprojekte. Besonders grössere Steinhaufen mit geeigneten Hohlräumen erwiesen sich als wichtige Rückzugs- und Jagdorte.


Die Studie zeigt deutlich, dass der Einsatz von Artenspürhunden eine zentrale Rolle beim zuverlässigen Monitoring schwer nachweisbarer Arten spielt und neue Möglichkeiten für evidenzbasierte Naturschutzmassnahmen eröffnet.



Herzlichen Dank für das Vertrauen und die bereichernde Zusammenarbeit! 💚

📷 Anja Trachsel

📷 Laurent Schenker


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