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KADAVERSPÜRHUNDE
Zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest

Die Schweinepest rückt immer näher an die Schweizer Grenze. Um bei einem allfälligen Befall von Wildschweinen in der Schweiz schnell reagieren zu können, sollen Hunde dazu ausgebildet werden, Wildschweinkadaver zu finden, damit diese entfernt und im besten Fall eine weitere Ausbreitung verhindert werden kann. Ausgebildete Spürhunde sind dabei um ein Vielfaches schneller und effizienter als ein Mensch, der visuell nach Kadavern sucht. Hunde sind vor allem auch da ein grosser Vorteil, wo der Unterwuchs dicht oder das Gelände steil und unzugänglich ist. Da sich kranke Tiere zum Sterben gerne an solche Orte zurückziehen, ist der Einsatz von Spürhunden eine sehr sinnvolle Methode. Auch ein präventives Monitoring, um einen Befall möglichst früh bemerken zu können, wäre allenfalls eine sinnvolle Einsatzmöglichkeit der Kadaverspürhunde.

Artenspürhunde Schweiz bildet die Kadaverspürhunde im Auftrag des Veterinäramts des Kantons Aargau aus. Die Hunde haben alle eine Vorbildung in der Flächensuche und zeigen Funde durch Bringseln oder Verbellen an. Die Hunde werden so ausgebildet, dass sie den Kadaver nicht berühren, sondern auf Distanz anzeigen.